Zwei Wege ….
…… und ich habe einen davon gewählt.
„Zwei Wege boten sich mir dar – ich nahm den, der weniger betreten war.“
Und nein – es war nicht der Weg des Leidens.
Ich habe mich bewusst für den Weg der Freude entschieden.
Denn ganz ehrlich: Der andere Weg ist überfüllt.
Der Weg voller Zweifel, Schuld, Pflichterfüllung, Selbstbegrenzung und dem Glauben, dass das Leben eben „so ist“.
Warum sich für viele nichts verändert
Solange du an bestimmten Überzeugungen festhältst, wird sich auch nichts ändern. Wie auch?
Zum Beispiel, wenn du glaubst:
- dass du im Leben selbst nichts ändern kannst
- dass Freude etwas ist, das man sich erst verdienen muss
- dass Glück nur für andere bestimmt ist
- dass „so bin ich halt“ eine feste Wahrheit ist
Diese Gedanken sind keine Fakten.
Es sind Muster. Gewohnheiten. Alte Programme.
„Filter“ die z.B. in der Kindheit entstehen …..durch einen Schmerz, eine Begebenheit, die du so nicht erleben möchtest …..
Und sie laufen oft so automatisch ab, dass du sie kaum noch hinterfragst.
Der wahre Grund, warum Freude ausbleibt
Nicht das Leben hält dich von Freude fern.
Du selbst tust es – unbewusst.
Durch:
- festgefahrene Denkweisen
- alte Geschichten über dich selbst
- das Festhalten an dem, was „man eben so macht“
- Angst vor Veränderung
All das hält dich in einer Schleife fest.
Und diese Schleife hat wenig mit Freude zu tun.
Eine ehrliche Frage an dich
Wie sehr bist du überhaupt an Freude interessiert?
Nicht theoretisch.
Nicht als schöner Gedanke.
Sondern wirklich.
- Wo hört für dich der Spaß auf?
- Wann wird es „zu viel“, „zu leicht“, „zu ungewohnt“?
- Wann hast du dir das letzte Mal erlaubt, einfach Freude zu empfinden – ohne Rechtfertigung?
Und jetzt sei ehrlich:
Wann hast du das letzte Mal echte, tiefe Freude gespürt?
Nicht ein kurzes Lächeln. Nicht Ablenkung.
Sondern dieses Gefühl, lebendig zu sein.
Was ist Freude – für DICH?
Bitte keine Zitate. Keine klugen Sprüche.
Sondern deine eigene Antwort.
Freude ist nicht standardisiert.
Was mir Freude bereitet muß nicht für dich gelten 🤷♀️
Sie ist nicht das, was andere dir vorleben oder vorgeben.
Freude ist individuell. Roh. Echt.
Und oft liegt sie genau dort, wo du dich noch nicht hintraust.
Der erste Schritt: Aufräumen
Bevor Neues entstehen kann, darfst du loslassen.
Räum in deinen Gedanken auf:
- Welche Überzeugungen trägst du schon viel zu lange mit dir herum?
- Welche davon fühlen sich eigentlich gar nicht mehr stimmig an?
- Welche Gedanken halten dich klein?
Denn das Festhalten an alten Mustern verhindert nicht nur Veränderung –
es verhindert Erfahrung.
Und ohne neue Erfahrungen gibt es keine neue Realität.
Deine Entscheidung
Du kannst weiterhin den Weg gehen, den alle gehen.
Den bekannten. Den sicheren. Den schweren.
Oder du gehst den anderen Weg.
Den weniger betretenen.
Den Weg der Freude.
Nicht, weil er immer leicht ist.
Sondern weil er echt ist.

-
-
1 Monat
Tagged Gefühle, loslassen